spatenstich für flughafen schönefeld bbi
15/07/08 16:26
rendering: bünck+fehse
siehe > projects > transport
Über den Wolken
"Berlin und seine Flughäfen. Ein Thema, das uns schon lange begleitet und voraussichtlich auch noch bis mindestens 2011 begleiten wird. Noch sind die Wehklagen über die endgültig beschlossene Schließung des Flughafen Tempelhof in Berlin nicht ganz verhallt, da regen sich auch schon in Tegel die Ideen für die Fortführung des Flugbetriebs. Ob ein innerstädtischer Flughafen nicht doch eine Supersache ist?
Derweil schreiten die Bauarbeiten in Schönefeld – scheinbar unberührt vom innerstädtischen Gezänk – munter voran, und am Freitag, 11. Juli 2008, fanden sich außer Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck auch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Engelbert Lütke-Daldrup aus dem Bauministerium ein, um den offiziellen Spatenstich für das neue Großterminal zu setzen.
Dem Anlass entsprechend wurden zeitgleich neue Renderings der Terminalarchitektur präsentiert, die von gmp Architekten und J.S.K. International Architekten geplant wird. An den Abmessungen hat sich seit der Baugenehmigung vor einem Jahr allerdings nichts geändert, wie wir dem Pressetext des Bauherrn entnehmen; immer noch wird das sechsgeschössige Terminal-Gebäude 220 Meter lang, 180 Meter breit und 32 Meter hoch sein. Nach Fertigstellung zum Beginn des Winterflugplans 2011/2012 sollen hier erst einmal 20 bis 25 Millionen Passagiere jährlich abgefertigt werden können – dies kann in der maximalen Ausbaustufe des Terminals auf bis zu 40 Millionen gesteigert werden."
textquelle: www.baunetz.de
meldung vom 14.07.2008
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BBI könnte doch noch einen Skywalk bekommen
"Später als geplant, aber nach Ansicht der Planer doch noch rechtzeitig, um den Eröffnungstermin Ende 2011 einhalten zu können, haben gestern offiziell die Arbeiten am Rohbau des neuen Abfertigungsgebäudes für den BBI-Flughafen in Schönefeld begonnen. Die Aufträge waren erst im Juni vergeben worden. Der gesamte Terminalkomplex soll nicht teurer werden als 630 Millionen Euro. Die Gesamtkosten des Flughafenausbaus haben sich, wie berichtet, auf 2,2 Milliarden Euro erhöht; 160 Millionen Euro mehr als zuletzt vorgesehen waren. Die Flughafengesellschaft begründet dies vor allem mit Erweiterungen am Terminal und zusätzlichen Abstellflächen für Flugzeuge.
Das Abfertigungsgebäude wird von Anfang an U-förmig gebaut. Ursprünglich wollte die Flughafengesellschaft zunächst auf einen Seitentrakt verzichten. Jetzt aber wird er sofort benötigt. Am 715 Meter langen Hauptpier gibt es nach derzeitigem Stand 15 Fluggastbrücken; die Abfertigung für das weltweit größte Passagierflugzeug Airbus A 380 wird dabei vorbereitet. Die Seitentrakte werden jeweils 350 Meter lang; der Süd-Pier erhält zehn Fluggastbrücken, aus dem nördlichen Trakt, der vornehmlich für Billigflieger gedacht ist, gehen die Passagiere zu Fuß zum Flugzeug. Wer in ein Seitenpier will, muss aber immer erst durch die Geschäftswelt im Hauptterminal gehen, was die Wege erheblich verlängern kann.
Dagegen bleibt es beim Verzicht auf den Bau eines Tunnels zum ersten der für später geplanten Terminalerweiterungsgebäuden. Der Tunnel für 80 Millionen Euro hätte ursprünglich zeitgleich mit dem Flughafentunnel der Bahn errichtet werden sollen, der schon längst in Bau ist. Man wolle jetzt nicht rund fünf Millionen Euro pro Jahr an Zinsen für ein Bauwerk ausgeben, das derzeit noch nicht gebraucht werde, sagte Vorstandsmitglied Thomas Weyer. Zudem überlege man jetzt, den Erweiterungsbau über eine Brücke, Skywalk genannt, mit dem Hauptgebäude zu verbinden. Ein solcher Skywalk, der bereits in den ersten Bauplänen für BBI enthalten war, würde mit rund 40 Millionen Euro um die Hälfte billiger sein als ein Tunnel, sagte Weyer.
Wann der als Satellit bezeichnete Erweiterungsbau erforderlich ist, ließ Weyer offen. In der ersten Ausbaustufe sollen 22 bis 25 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden können. So viele könnte der Flughafen bereits zur Eröffnung haben. Im Hauptterminal gebe es aber auch noch „Luft“, sagte Weyer, der im September zum Flughafen München wechselt. Sein Nachfolger kennt die Materie aber auch bestens, denn Manfred Körtgen ist bisher der Planungschef für den BBI. Er muss nun schaffen, was sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup aus dem Bundesverkehrsministerium gestern beim Terminal-Baustart gewünscht haben: Dass der Flughafen zu den vorgesehenen Kosten in der vorgesehenen Zeit gebaut wird.
Hoffen können die Planer auch nur, dass es für den ausgebauten Flughafen bald auch eine schnelle Verbindung mit der Bahn aus dem Zentrum der Stadt geben wird. Öffnet BBI wie vorgesehen Ende 2011, gibt es noch keinen Airport-Express, der alle 15 Minuten in gut 20 Minuten den Hauptbahnhof mit dem Flughafen verbinden wird, weil die Dresdner Bahn noch fehlt. Und bei der S-Bahn müssen die Fahrgäste bis 2013 am Ostkreuz umsteigen. Immerhin hat Berlins Bahnchef Ingulf Leuschel gestern versprochen, dass die Arbeiten zwischen Treptower Park und Adlershof, der Zubringerstrecke zum Flughafen, Ende 2011 weitgehend abgeschlossen sein werden. Die Anlagen werden derzeit für rund 350 Millionen Euro saniert. "
textquelle: www.tagesspiegel.de
meldung vom 12.07.2008
richtfest am alex in berlin
19/06/08 16:06
rendering: bünck+fehse
siehe > projects > commercial
Die Mitte
"Nur bei wenigen Dingen steht Berlin an der Spitze. Eine der Ausnahmen bildet da die Errichtung von neuen Shopping Malls. Im Frühjahr 2009 ist es wieder soweit. Ein weiteres Glied in dieser Kette öffnet an prominenter Stelle der Hauptstadt. Mit dem Geschäfthaus „die Mitte – Shopping am Alexanderplatz" wird der amerikanische Investor, die Firmengruppe Hines, die südöstliche Platzkante des Alexanderplatzes schließen. Am 18. Juni 2008 wurde Richtfest gefeiert. Die Planung für das mit über 20.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche ausgestattene Einkaufszentrum stammt aus der Feder des Düsseldorfer Büros RKW. Das sechsgeschossige Gebäude wird mit seiner Natursteinfassade die Architektursprache und die Traufhöhe des benachbarten „Alexanderhauses“ und des „Berolinahauses“ von Peter Behrens aufnehmen und möchte sich mit der schräg gegenüberliegenden Kaufhoffassade von Josef Paul Kleihues in das Ensemble der Platzbebauung eingliedern. Die 15 Ladengeschäfte des Gebäudes werden alle vom Alexanderplatz aus erschlossen. Die Planung an dieser Stelle beruht auf dem 1993 von Hans Kollhoff erarbeiteten städtebaulichen Masterplan und dem daraus entwickelten Bebauungsplan für den Alexanderplatz, der auf dem Grundstück auch ein Hochhaus vorsieht, für das bei der Planung von „der Mitte“ Platz gelassen wurde."
textquelle: www.baunetz.de
meldung vom 18.06.2008
zum tod von mark braun
12/06/08 11:06

Zu früh
Zum Tod von Mark Braun
"Vor drei Monaten meldeten wir die Schließung des Berliner Büros Mark Braun Architekten aus Krankheitsgründen (BauNetz-Meldung vom 4. März 2008). Heute erreicht uns die Nachricht, dass Mark Braun am 11. Juni 2008 im Alter von nur 46 Jahren verstorben ist. Braun litt seit langer Zeit an einer schweren Krebserkrankung.
Bis zuletzt hatte Braun um das Projekt Spreedreieck an der Friedrichstraße nördlich des gleichnamigen Bahnhofs gekämpft, für dessen Höhe das Land Berlin eine Sondergenehmigung erteilt hatte. Am Ende erkannte er, dass er den Auseinandersetzungen um das prominente Bauvorhaben, das immer wieder in die Schlagzeilen geraten war, kräftemäßig nicht mehr gewachsen war. Zur Schließung seines Büros beklagte er das Verschwinden des Bauherrn als persönliches Gegenüber.
Mark Braun hatte sich als Projektleiter des Reichstagsumbaus unter Norman Foster verdient gemacht. Danach gründete er das unter seinem Namen firmierende Büro. Sein wichtigstes Projekt war in der Folge das SAP-Gebäude an der Rosenthaler Straße in Berlin-Mitte. Das vollverglaste Haus mit der geschwungenen Ecke gehört zu der jungen Bautradition in Mitte, die die Kriegslücken der historischen Gründerzeitquartiere mit betont modernen Gebäuden auffüllt. Mit seinen Bauten bekannte Mark Braun sich zu einer dynamischen, kompromisslos modernen Architektursprache."
textquelle + bild von mark: www.baunetz.de
meldung vom 11.06.2008
b:F beim Lichtblick 4D's Architekturtag 2008
04/06/08 12:50
"Freuen
Sie sich auf spannende und abwechslungsreiche
Präsentationen rund um den gesamten Workflow der
Gebäude- und Bauprojektplanung. Seien Sie neugierig
und offen für die modernsten Technologien in der
Architektur-Software, die Ihnen das Leben und die
Arbeit nachhaltig erleichtern können."
"Besonders freuen wir uns in diesem Jahr darüber hinaus, dass uns mit bünck&fehse eines der renommiertesten Büros für Architektur-Visualisierungen einen Einblick in ihre praktische Arbeit geben wird."
Am Freitag den 13. Juni 2008 um 17:15 Uhr: "Die Visualisierung von Architektur - ein Einblick in die Arbeit bei bünck+fehse"
Olaf Bünck & Marcus Fehse, bünck+fehse visualisierung und animationsdesign gmbh
Eintritt frei
Studiobühne in den alten Feuerwache
Marchlewskistr. 6
10243 Berlin (Friedrichshain)
"Besonders freuen wir uns in diesem Jahr darüber hinaus, dass uns mit bünck&fehse eines der renommiertesten Büros für Architektur-Visualisierungen einen Einblick in ihre praktische Arbeit geben wird."
Am Freitag den 13. Juni 2008 um 17:15 Uhr: "Die Visualisierung von Architektur - ein Einblick in die Arbeit bei bünck+fehse"
Olaf Bünck & Marcus Fehse, bünck+fehse visualisierung und animationsdesign gmbh
Eintritt frei
Studiobühne in den alten Feuerwache
Marchlewskistr. 6
10243 Berlin (Friedrichshain)
richtfest in berlin: upper eastside
23/05/08 12:03
renderings: bünck+fehse
siehe > projects > commercial
"Das als „Upper Eastside" vom Münchner Projektentwickler MEAG vermarktete achtgeschossige Großprojekt In Berlin, Ecke Friedrichstaße/Unter den Linden, feierte am 7. Mai 2008 Richtfest. Der Neubau in prominenter Lage wird vom Hamburger Büro gmp als Generalplaner betreut.
Gmp planen auch die Fassaden des Gebäudeteils, der sich an den Ecken Unter den Linden/Friedrichstraße/Mittelstraße befindet. Die Fassaden der zwei anderen Bauteile werden von Kahlfeldt Architekten (Berlin) und von Romano Burelli aus Venedig entworfen.
„Das Upper Eastside Berlin vervollständigt die durch Krieg und Teilung zerstörte Mitte Berlins. Die Lücke an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden wird geschlossen. Der Bau gibt dieser Kreuzung, die für das pulsierende Leben der Metropole Berlin steht, ein neues Gesicht“ so Knut Riesmeier, Geschäftsführer der MEAG.
Ob damit allerdings der Abriss des von Günter Boy, Helmut Riechert, Heinz Scharlipp und Wolfgang Vieroth entworfenen Hotels „Unter den Linden" von 1966 und die Bebauung des davor befindlichen Platzes gerechtfertigt werden kann, wird sich wohl erst zeigen, wenn das Projekt fertiggestellt und diese prominente Kreuzung wirklich wieder belebt ist. Die Fertigstellung ist jedenfalls für Ende 2008 anvisiert."
textquelle: www.baunetz.de
meldung vom 07.05.2008
mark-braun-archiv an die akademie der künste in berlin
05/04/08 13:10
Pressemitteilung 04.
April 2008
"Mark-Braun-Archiv an die Akademie der Künste
Nach Aufgabe seines Büros aus gesundheitlichen Gründen hat Mark Braun, der Architekt des „Spreedreiecks“, sein Archiv der Akademie der Künste übergeben.
Mark Braun studierte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und war anschließend fast zehn Jahre Geschäftsführer bei Foster and Partners, wo er u. a. als Bauleiter den Umbau des Reichstags zum Sitz des Deutschen Bundestags zu verantworten hatte. 1999 gründete er ein eigenes Büro und brillierte sogleich mit dem Neubau der SAP Geschäftsstelle in Berlin-Mitte, die in kühnem Schwung in die Altbausubstanz zum Hackeschen Markt überleitet. In nur acht Jahren seines Bestehens nahm sein Büro 48 Projekte in Angriff und erarbeitete in allen Baugenres teils futuristisch anmutende Entwürfe. Mark Brauns Architekturen sind Ergebnisse von Entwurfsprozessen, deren Resultate der Natur nahe stehen. Stets liegen ihnen leichte und dynamische Formen zugrunde, die aus modernsten Materialien gebildet sind und die Schwerkraft außer Wirkung zu setzen scheinen. Seine Suche nach vollkommener Gestalt spiegelt sich in der Entwicklung einer Türklinke ebenso wider wie in der Strukturierung einer ganzen Stadt.
Das Baukunstarchiv der Akademie erhielt nicht nur am Computer generierte Zeichnungen, 3-D Animationen und Modelle, sondern vor allem auch eine große Zahl von Handskizzen, die die Entwurfsgedanken des Architekten auch in Zukunft minutiös nach zu vollziehen erlauben. Die Vollendung des gläsernen Turms auf dem „Spreedreieck“ in Berlins Mitte, fast 90 Jahre nach Mies van der Rohes Idee, hätte zu einem neuen Wahrzeichen für die Hauptstadt werden können. Das ursprüngliche Projekt ist jedoch seit Jahren baupolitischen Querelen ausgesetzt. Die Fertigstellung der inzwischen auf Berliner Normalmaß reduzierten Hochhausvision liegt nicht mehr in der Verantwortung von Mark Braun. Die Idee wird im Baukunstarchiv der Akademie der Künste bewahrt bleiben."
textquelle: http://www.adk.de
pressemeldung vom 04.04.2008
"Mark-Braun-Archiv an die Akademie der Künste
Nach Aufgabe seines Büros aus gesundheitlichen Gründen hat Mark Braun, der Architekt des „Spreedreiecks“, sein Archiv der Akademie der Künste übergeben.
Mark Braun studierte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und war anschließend fast zehn Jahre Geschäftsführer bei Foster and Partners, wo er u. a. als Bauleiter den Umbau des Reichstags zum Sitz des Deutschen Bundestags zu verantworten hatte. 1999 gründete er ein eigenes Büro und brillierte sogleich mit dem Neubau der SAP Geschäftsstelle in Berlin-Mitte, die in kühnem Schwung in die Altbausubstanz zum Hackeschen Markt überleitet. In nur acht Jahren seines Bestehens nahm sein Büro 48 Projekte in Angriff und erarbeitete in allen Baugenres teils futuristisch anmutende Entwürfe. Mark Brauns Architekturen sind Ergebnisse von Entwurfsprozessen, deren Resultate der Natur nahe stehen. Stets liegen ihnen leichte und dynamische Formen zugrunde, die aus modernsten Materialien gebildet sind und die Schwerkraft außer Wirkung zu setzen scheinen. Seine Suche nach vollkommener Gestalt spiegelt sich in der Entwicklung einer Türklinke ebenso wider wie in der Strukturierung einer ganzen Stadt.
Das Baukunstarchiv der Akademie erhielt nicht nur am Computer generierte Zeichnungen, 3-D Animationen und Modelle, sondern vor allem auch eine große Zahl von Handskizzen, die die Entwurfsgedanken des Architekten auch in Zukunft minutiös nach zu vollziehen erlauben. Die Vollendung des gläsernen Turms auf dem „Spreedreieck“ in Berlins Mitte, fast 90 Jahre nach Mies van der Rohes Idee, hätte zu einem neuen Wahrzeichen für die Hauptstadt werden können. Das ursprüngliche Projekt ist jedoch seit Jahren baupolitischen Querelen ausgesetzt. Die Fertigstellung der inzwischen auf Berliner Normalmaß reduzierten Hochhausvision liegt nicht mehr in der Verantwortung von Mark Braun. Die Idee wird im Baukunstarchiv der Akademie der Künste bewahrt bleiben."
textquelle: http://www.adk.de
pressemeldung vom 04.04.2008
mehr luxus für berlin
04/04/08 09:53
fehrbelliner projekt in berlin
kolle belle projekt in berlin
renderings: bünck+fehse
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"reiche und superreiche sorgen derzeit für einen boom auf dem berliner markt für luxusimmobilien. die bauobjekte entstehen mitten in der stadt. viele tarnen sich jedoch auf wunsch der klientel mit einer unauffälligen fassade."
von jens sethmann
"berlin braucht mehr luxuswohnungen: so lassen sich zumindest die ergebnisse der wohnungsmarktstudien verschiedener maklerunternehmen zusammenfassen. geschätzte 10 000 millionäre gibt es berlin, tendenz steigend. und die wohnungen für die hohen ansprüche dieser klientel werden in den nächsten jahren bezugsfertig sein.
berlin lockt mit seinem kulturellen angebot und urbanem lebensgefühl. daher suchen die reichen zuzügler nicht das landhaus im ruhigen grunewald oder grünen frohnau, sondern ein domizil mittenmang. altbau-wohnungen in einem attraktiven umfeld sind laut einer studie des maklerunternehmens DB Immobilien seit einigen jahren besonders begehrt. das sind wohnungen mit kaufpreis zwischen 3 000 und 5 000 euro pro quadratmeter.
die käufer solcher wohnungen zum grossen teil aus dem ausland, vor allem aus den usa und grossbritanien. in der regl wollen sie die apartments zwar selber nutzen, häufig aber nur als zweit- oder gar drittwohnsitz. die wohnung dienst auch als kapitalanlage.
gefragt sind grosse, helle wohnungen mit weitläufigen zimmern, raumhöhen von über drei metern, parkettböden, flügeltüren und balkon. letztlich ausschlaggebend ist aber eine repräsentative adresse: im westen ist das die traditionnell grossbürgerliche gegend um den kurfürstendamm. im osten entstanden die ersten echten neubau-luxuswohnungen nach der wende in der friedrichstrasse, am gendarmenmarkt und am potsdamer platz (...).
ihre qualität behaupten all diese projekte mit tiefgaragen, kaminen, pförtnerlogen und schalldichten hohen wänden. in küche und bad werden nur hochwertige materalien verwandt: marmor, granit und tropenholz bestimmen die ausstattung. neben historischen bezügen zur kaiserzeit oder der pariser Belle Époque sorgen vielerorts die klingenden namen von star-architekten wie Jahn, Kohlhoff, Chipperfield oder deisgnern wie Philippe Starck für glamour.
insgesamt sollen bis 2010 etwa 1 000 neue luxuseohnungen (in berlin) gebaut werden. der glaube an den luxus-boom ist ungebrochen."
textquelle: artikel im immobilien-magazin nr.13 der berliner zeitung vom 29./30. märz 2008
mark braun architekten schliessen
10/03/08 09:54
Spreedreick & SAP in berlin
renderings: bünck+fehse
"„Das Büro und das Projekt Spreedreieck sind für mich wegen meiner schweren Krebserkrankung zu einer zu starken Belastung geworden.“ Mit diesen Worten beendete der Berliner Architekt Mark Braun am 4. März 2008 die Pressekonferenz, in der er die bereits am 29. Februar erfolgte Schließung seines Büros erläuterte.
In einer sehr persönlich gehaltenen Erklärung beklagte Mark Braun allgemein den Verlust des Austauschs zwischen Architekt und Bauherrn. Der Bauherr als Gegenüber, Auftraggeber und Nutzer existiere so in vielen Fällen gar nicht mehr. Er würde ersetzt durch ein Konglomerat von Finanzierern, Mietern und anderen Interessensvertretern.
Brauns Projekt Spreedreieck an prominenter Stelle in Berlin, nördlich des Bahnhofs Friedrichstraße gelegen, war in letzter Zeit wieder in die Schlagzeilen geraten, da dem Bauvorhaben ein Baustopp droht, wenn das Land Berlin es nicht schaffen sollte, mit den Anrainern eine Entschädigungsleistung auszuhandeln. Das Oberverwaltungsgericht hatte den Bebauungsplan für das Spreedreieck auf Antrag eines Anrainers – eines Hotels – für nichtig erklärt. Grund war, dass der Investor des Geländes auf dem Grundstück zehngeschossig bauen durfte, und damit die zulässigen Abstandsflächen überschritt. Das Land Berlin hatte diese Ausnahme gebilligt. Das Projekt wird weiterhin vom Generalplaner BAL GmbH betreut."
textquelle: www.baunetz.de
meldung vom 04.03.2008
berlin: das neue schimmelpfeng-haus am zoo
24/02/08 09:51
renderings: bünck+fehse
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"eine neue skyline für die city-west"
"In den nächsten Jahren wird die City West eine neue Skyline erhalten – mit mindestens drei Millionen-Projekten, die zwischen 118 und 185 Meter hoch hinaus wollen.
Einem der beiden geplanten 118-Meter-Hochhäuser nahe dem Bahnhof Zoo soll das alte Schimmelpfeng-Haus weichen, das an der Kantstrasse, Ecke Hardenbergstrasse im Jahr 1958 gebaut wurde. Der Neubau-Entwurf des Architekten Christoph Langhof sieht ein Hochhaus und drei Nebengebäude vor, die Kosten werden auf 230 Millionen Euro geschätzt. Eigentümer ist die zur Commerzbank-Gruppe gehörende EH Estate Management GmbH (früher Casia). Sie hatte ursprünglich eine Büronutzung angekündigt, inswischen ist vor allem ein Hotel geplant."
textquelle: www.tagesspiegel.de
meldung vom 24.02.2008
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"Aufbruch West"
"... 120 Meter hoch: das neue Schimmelpfeng-Haus aus der Feder des Architekten Christoph Langhof. „Wir suchen noch einen Nutzer für das Hotel. Wenn wir den gefunden haben, kann es ganz schnell gehen“, sagt Ekkehard Liebig vom Investor, der EH Estate Management GmbH in Frankfurt. Vor dem Neubau muss das alte Haus abgerissen werden."
textquelle: www.bz-berlin.de
meldung vom 18.02.2008
das grundstück am bahnhof friedrichstrasse ist vom architekten mark braun bebaut
27/11/07 11:26
renderings: bünck+fehse
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"Panoramablick auf Berlins Baugeschichte"
"Mies van der Rohe plante ein gläsernes Hochhaus, das zur Ikone der Kunst wurde. 80 Jahre später wird das Grundstück am Bahnhof Friedrichstrasse bebaut."
von Peter Schubert
"Architekten nennen es den Genius loci, wenn ein Bauplatz unverwechselbare Eigenschaften hat. In Berlin gibt es solcher Grundstücke einige. Zum Beispiel den Potsdamer Platz, wo in den 20er Jahren Deutschlands erste Ampel stand und wo Berlin zur Großstadt wurde. Der Geist Preußens ist am besten auf dem Berliner Schloßplatz zu spüren, weshalb dort nun der Palast der Republik samt DDR-Volkskammersaal zugunsten einer Schloßattrappe abgerissen wird.
Würde man freilich die Architektenschaft dieser Welt nach der bekanntesten Parzelle Berlins befragen, fiele die Wahl wohl auf ein unscheinbares Grundstück nördlich des Bahnhofs Friedrichstraße. Jeder große Architekt kennt es und hätte die seit nunmehr über 80 Jahren weitgehend brachliegende Fläche selbst gern bebaut.
Die Rede ist vom sogenannten Spreedreieck, das durch einen Entwurf des Altmeisters Ludwig Mies van der Rohe berühmt geworden ist. Es soll nun für das Wirtschaftsberatungsunternehmen Ernst & Young mit einem windschnittigen gläsernen Bürohaus bebaut werden, das Mythos und Machbarkeit würdig miteinander verbindet.
Ernst & Young wollen in zwei elliptischen, unterschiedlich hohen Baukörpern künftig ihre 400 bislang auf drei Berliner Standorte verteilten Mitarbeiter unterbringen; der Neubau wird zentrale Hauptstadtrepräsentanz. Grundstückseigentümer und Bauherr ist der Hamburger Unternehmer Harm Müller-Spreer, der bereits mit der Ansiedlung des Ullstein-Buchverlages an der Friedrichstraße und dem Bau der SAP-Hauptstadtrepräsentanz am Hackeschen Markt für Furore am flauen Berliner Immobilienmarkt gesorgt hat.
Nachdem nun am vergangenen Dienstag auch der Aufsichtsrat von Ernst & Young dem Abschluß eines zehnjährigen Mietvertrages für anfänglich 60 bis 80 Prozent der Büroflächen im Neubau zugestimmt hat, soll Müller-Spreer zufolge "bereits im Herbst mit den Bauarbeiten an der Friedrichstraße begonnen werden". Bezogen wird das gläserne Bürohaus, wenn sich die Berliner Bauverwaltung beim Genehmigungsverfahren kooperativ zeigt, im Herbst 2008.
Müller-Spreer konnte damit erneut einen der heißesten Wettbewerbe am Berliner Immobilienmarkt für sich entscheiden. Kaum ein Projektentwickler oder Hausbesitzer, der sich nicht Hoffnung gemacht hätte, an Ernst & Young vermieten zu dürfen. Die Baufirma Züblin etwa, die mit einem Neubau direkt am Auswärtigen Amt bis zum Schluß als Konkurrenz im Rennen lag. Doch letztlich konnte keiner bieten, was der Standort am Bahnhof Friedrichstraße den weltgewandten Wirtschaftsberatern verspricht: eine Postkartenansicht auf das Ernst-&-Young-Haus, den Panoramablick über Berlin, glitzernde Stadtlichter und Metropolengefühl. "Der Entwurf spiegelt die offene Haltung unseres Unternehmens wider", sagt Ernst-&-Young-Vorstand Michael Schlößer.
Was immobilienwirtschaftlich in der Branche als Knüller gilt, ist gleichsam aber auch eine architekturgeschichtliche Sensation: Wie kein anderes Grundstück steht das Spreedreieck für die Moderne in der Baukunst, seitdem Mies van der Rohe 1921 sein "Urbild aller Wolkenkratzer" skizzierte und damit Baugeschichte schrieb. Seine berühmte expressive Zeichnung eines kristallisch-schimmernden Prismas inmitten dunkler Altbauten gilt als eine Ikone der Baukunst. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie als Entwurf für einen Wettbewerb der sogenannten Berliner Turmhaus-Aktiengesellschaft (TAG) eingereicht und 1929 wegen der Weltwirtschaftskrise vom damaligen Immobilienmogul Heinrich Mendelssohn endgültig zu den Akten gelegt.
"Jeder kennt die Zeichnung, das ist Grundstudium der Architektur", sagt Mark Braun. Niemals hätte der 43jährige Architekt gedacht, daß nun ausgerechnet er den Mies-Zipfel am Ufer der Spree bebauen darf. Und sich damit als Neuling sogar gegen den eigenen großen Lehrmeister durchsetzt.
Ursprünglich gedachte Müller-Spreer, die Fläche mit einem Turm Norman Fosters zu bebauen. Der Blick zurück verdeutlicht, welche Schwierigkeiten überwunden werden mußten. Als Anfang der 90er Jahre die ersten Diskussionen um die Bebaubarkeit aufkeimten, war Braun noch bei Foster beschäftigt und das Spreedreieck kein Thema.
Erst Dirk Lohan, Mies van der Rohes amerikanischer Enkel, war es, der kurz nach der Deutschen Einheit auf Berlin-Visite an die besondere Historie des Areals erinnerte. Die Resonanz war bescheiden, beschränkte sich nur auf ein paar Artikel in den Lokalzeitungen. Hans Stimmann, Senatsbaudirektor Berlins und kein Freund gläserner Fassaden oder gar Hochhäuser, ignorierte das Thema erfolgreich.
Damals überlagerte tatsächlich noch ein anderer Genius loci jegliche Planspiele für das Spreedreieck: die Erinnerungen an die Teilung Berlins und an den 1962 in Folge des Mauerbaus errichteten "Tränenpalast", jene für dramatische Trennungs- und Begrüßungsszenen berüchtigte Grenzübergangsstelle am Bahnhof Friedrichstraße, die ein Drittel des Grundstücks einnimmt und inzwischen unter Denkmalschutz steht.
Erst allmählich wurde Investoren und Architekten die einzigartige Lage der Fläche bewußt. Immerhin liegt sie an einem der herausragenden Verkehrsknoten im Zentrum Berlins, gegenüber von Bertolt Brechts Berliner Ensemble, dazu noch mit Spreeblick flußabwärts bis zum von Sir Norman für den Deutschen Bundestag umgebauten Reichstagsgebäude.
Genau das brachte den Hamburger Projektentwickler Harm Müller-Spreer auf die naheliegende Idee, das Büro Foster mit einer Hochhaus-Studie für das Dreieck zu beauftragen. Lord Fosters auf ein Drittel der Fläche reduzierte "Hommage an Mies van der Rohe" löste Ende der 90er Jahre eine neue Turmbau-Debatte in Berlin aus, die diesmal allerdings international größere Kreise zog.
Namhafte Architekten wie Peter Eisenman, David Chipperfield und Bothe Richter Teherani präsentieren der staunenden Öffentlichkeit immer spektakulärere Wolkenkratzer-Entwürfe. Aber Mark Braun wußte um seinen Kontakt zu Harm Müller-Spreer. Als verantwortlicher Projektleiter im Berliner Foster-Büro war er bis 1999 für den Umbau des Reichstages verantwortlich gewesen. Dann machte er sich selbständig und landete mit der Hauptstadtrepräsentanz für SAP sogleich einen Volltreffer bei Müller-Spreer. Daraufhin legte Braun einen eigenen Entwurf für das Spreedreieck ein.
Brauns Zeitplan war perfekt. Als 2003 die äußerst kontrovers geführte städtebauliche Debatte um das Spreedreieck endlich in einem offiziellen Wettbewerb mündete und von den kühnen Hochhausplänen Fosters und Eisenmans kaum mehr die Rede war, stand Braun parat, um schließlich einen für alle Seiten vertretbaren Kompromißvorschlag zur Bebauung des Dreiecks zu unterbreiten. Kein Wolkenkratzer mehr, sondern ein hohes Haus. Gläsern, nicht steinern. In seiner auf Konstruktion reduzierten Form freilich ein Hochhaus im Sinne Mies van der Rohes. "Der Anschlag auf das World Trade Center im September 2001 hat die Diskussion natürlich beeinflußt", gesteht der Hamburger Bauherr Müller-Spreer ein.
Aber wohl auch die Beharrlichkeit des Senatsbaudirektors.
Müller-Spreer darf zwar höher bauen - aber nur ein bißchen. Zehn bis zwölf Geschosse wird das Gebäude letztlich wohl haben. Und in der Höhe sicherlich nicht über 50 Meter hinaus reichen. Alles Weitere klärt die Behörde."
Artikel erschienen am 19. März 2006
textquelle: welt am sonntag • www.wams.de
"Hochhaus aus Glas wird auf das Spreedreieck gebaut"
"Denkmalgeschützter Tränenpalast bleibt erhalten- 100-Millionen-Euro-Projekt"
- berliner morgenpost vom 22.03.2006
"Rundes Dreieck"
"Pläne für Hochhaus in Berlin vorgestellt"
- www.baunetz.de - meldung vom 21.03.2006
"Gläserne Büros neben dem Tränenpalast"
"Ernst & Young ziehen auf das Spreedreieck"
- berliner zeitung vom 22.03.2006
"Gläsernes Hochhaus für Spreedreieck"
"Ernst & Young mieten Büroflächen. Tränenpalast bleibt erhalten"
- welt am sonntag vom 19.03.2006
"Ein Glasturm für die Friedrichstrasse"
"Nach jahrelanger Verzögerung soll nun am Bahnhof ein knapp 50 Meter hohes Bürogebäude entstehen"
- der tagesspiegel vom 21.03.2006